• KULTUR SCHAFFT VIELFALT - VIELFALT SCHAFFT KULTUR

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ZIS Holzhausergasse

lauter - bunte - Menschen



Zum Stop-Motion-Film "Lauter bunte Menschen" (Schule Holzhausergasse, 1020 Wien)

Wichtige Inhalte für die Jugendlichen am Berufsvorbereitungslehrgang Jobfit sind gerade am Beginn jedes Schuljahres das gegenseitige Kennenlernen, die Auseinandersetzung mit der eigenen Person und die Fähigkeit sich zu präsentieren. Neben klassischen Formen wie dem Steckbrief und dergleichen setzt Theresa Esterer dafür bereits seit Jahren gerne auf die Technik der Collage: Die Jugendlichen werden fotografiert und erschaffen sich aus diesen Fotos und Bildern aus Zeitschriften gewissermaßen neu, sei es als Ballerina oder als Ballesterer. Diese Collagen dienen als Impuls, Fragen zu stellen und von sich zu erzählen. Sie bleiben das ganze Jahr über an den Wänden im Schulhaus hängen.

Als Theresa und ich vom Thema "Lauter bunte Menschen" gehört haben, lag es für uns nahe, von diesem bereits vorhandenen Material auszugehen. Die Jugendlichen waren sofort damit einverstanden, dass ihre Darstellungen die "Buntheit" der LehrgangsteilnehmerInnen gut zum Ausdruck bringen. Als Zusammenfassung und Präsentationsform dieser Vielfalt einigten wir uns auf einen Stop-Motion-Film, weil wir die Einzelnen dadurch zu einander in Beziehung setzen konnten und weil wir diese Technik ausprobieren wollten. Einige Jugendlichen wollten sich selber für den Film noch einmal neu in Szene setzen oder auch uns LehrerInnen vorkommen lassen, setzten uns deshalb als Collage auf Hüpfbälle oder ließen uns Berge hochklettern und holten von jedem Darsteller, jeder Darstellerin in dem Film das Okay ein. Nachdem wir sehr viel Material abfotografiert und gesichtet hatten, ging es daran, es in Szenen zu gliedern, Hintergründe herzustellen und hunderte Standbilder (mit einem Stativ, bei halbwegs gleichmäßiger Beleuchtung) zu schießen, was sehr herausfordernd für die Ausdauer von uns allen war. Nach der Postproduktion am Computer (Schnitt, Festlegen der Geschwindigkeit jeder Szene, Vor- und Abspann; Tonspur: danke, Lydia Körber!) und einigen Problemen beim Zwischenspeichern war's glücklich geschafft.

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